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mood: confused
music: illuminate - abgeschminkt

tja wunderschönen guten abend
die letzten tage herrscht hier (zu hause + in mir) chaos. meine großmutter, väterlicher seits liegt im sterben. "alle" ihre kinder und enkelkinder sind an ihr sterbebett gekommen und jeder hat sich auf seine weise von ihr verabschiedet.
wirklich in worte fassen kann ich das ganze nicht. einerseits tut es mir schrecklich weh sie zu verlieren, andererseits .. nein es gibt kein andererseits. ich sehe nichts positives an ihrem ableben... nichts
das thema tod ist ein sehr heikles.
man steht dem ganzen so machtlos gegenüber.
einerseits ist es der natürliche verlauf des lebens und andererseits kann man gerade diese tatsache nicht akzeptieren wenn ma persönlich davon betroffen ist.

Im Moment hab ich das gefühl damit eigentlich viel zu gut klar zu kommen. Gerade das macht mir aber angst, denn ich weiß bzw. spüre, dass da noch eine größere Last in mir brodelt, die nur momentan noch nicht zum vorschein treten kann. Zu viele Menschen trauern und es mangelt an menschen die in dieser Zeit noch einen "kühlen Kopf" bewahren. Wieder einmal gesell ich mich zu jenen und zeige meine im grunde nicht vorhandene Stärke und verstecke meine offensichtliche Schwäche. Jedoch ist hier wohl nicht die Rede von stark oder schwach sondern wohl eher die Rede von Auseinandersetzung und Verdrängung. Für mich kommt wohl zweiteres in Frage. Ich verscharre den Gedanken, dass ich sie nie wieder sehen werde, sie nicht länger bei uns ist. Und doch setzte ich mich auf indirekter weise damit auseinander. Versuche das herrschende Chaos in mir in bildlicher Form auszudrücken, wenn auch mit wenig Erfolg, dennoch...

ich glaub ich könnte ewig weiter schreiben, doch ich drehe mich im Kreis. Man kann es nun mal nicht ändern. Die Trauer, den Schmerz, die Zweifel und das Leid kann niemand einfach so wegfegen, nicht mit Worten oder Taten. Denn das Leben nimmt seinen Lauf....

Gute Nacht

27.12.06 23:10
 



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