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funeral

eine schar schwarz gekleideter menschen
regen fällt vom himmel
und aus den augen
bleicher gesichter

langsamen schrittens
mit gebrochenen herzen
ein letztes mal
stehen wir hinter dir

eine rose in der hand
in einen Abgrund blickend
werfen wir sie dir zu
in der Hoffnung das sie dich erreicht

Eine Rose
als Zeichen der Hoffnung
als Zeugnis unserer Liebe
als Symbol des Lebens
als Erinnerung an dich

Tränen - salzige Tropfen
vermischen sich mit dem Regen
zusammen bilden sie Bäche
die unsere Wangen entlang
einen Weg zu dir finden wollen

Wenn du uns doch nur sagen könntest
ob du die Rosen bekommen hast
ob dich die Tropfen erreicht haben
ob du jetzt glücklich bist .....

Auf Erden verweilst du nicht mehr
doch der Platz in unserem Herzen
gehört für immer bloß dir ....

in momoriam Leopoldine Mayer (gestorben 28.12)

2.1.07 23:54


und die tage vergehn
doch die nächte scheinen endlos
glücklich bei tageslicht
todtraurig im schatten der nacht

unüberwindbare leere im kopf
erdrückende schwere im herzen
unendliche flüsse in den augen

vergangenheit wird zum protagonisten
im spiegelkarussell in deinem kopf
gegenwart in der rolle eines zusehers
der zwar ahnt was geschieht doch nichts ändern kann

die hoffnung die am Tag geschürt
von der Dunkelheit der Nacht entführt
Die Freude die am Tag gewonnen
mit den Tränen weggeronnen

Alles
Ganz
Weiß
am Tag die Herrschaft hat

Nichts
Gar nicht
Schwarz
hält in der Dunkelheit die Macht

Träume
Horrorfilme made in meinem Kopf
persönliches Kruselkabinett
psychothriller mit mir in der Hauptrolle

 

3.1.07 23:44


heut wär wieder so ein tag
an dem ich alle guten vorsätze beiseite werfen könnte und einfach alles nach dem gewohnten schema machen würde, und doch ist er es nicht

wir müssen neue wege gehn
denn wir haben erkannt
dass die alten nichts taugen...

5.1.07 00:20


irgendwie irgendwo irgendwann..

alle meine nicks in zig foren löschen?
den kontakt zu "alten" bekannten abbrechen?

wäre es fair?
würde es helfen?

wäre es ein erster schritt?
weg von den gedanken?
weg von den erinnerungen an damals?
weg von alten verhaltensmustern?

wäre es ein erster schritt in richtung reales leben?

ich wage es zu bezweifeln
im gedanken
nächstes jahr wird ohnehin alles anders!
verschwinde aus der umgebung
lerne neue leute kennen
entwickle mich weiter
beginne ein neues leben

illusion?
wunschvorstellung?
realisierbar?

im grunde bin ich ein offener
man mag es kaum glauben fröhlicher
selbstbewusster und netter mensch
doch ich brauche abstand von
allem hier das an die zeiten damals erinnert
erst dann kann ich mich entfalten

ich zähl die monate
die wochen
die tage
bis es anders wird... und das wird es

irgendwie irgendwo irgendwann...

5.1.07 15:49


6.1.07 19:59





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